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28. April 2019

Dritter Sieg in Folge für RSV

Unsere Mannschaft hat im Heimspiel gegen den TSV Elnhausen einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg gedreht und damit den dritten Sieg nacheinander gefeiert.

Von vornherein war klar, dass die akut abstiegsgefährdeten Gäste mit viel Einsatz und Leidenschaft ins Spiel gehen werden. Der RSV nahm diesen Kampf schon in der Anfangsphase an, ging energisch in die Zweikämpfe und erspielte sich ein klares Chancenplus.

André Abalhid, Mark Nemet und Marcel Bothe, dessen Schuss von der Latte genau auf die Torlinie sprang, hatten allesamt gute Chancen. Der erste Treffer gelang aber Elnhausen. In der 31. Minute köpfte Philipp Spohner nach einer Ecke ein. Auf dieses Tor folgte ein Stück weit ein Bruch im Spiel unserer Mannschaft. Bis zur Pause ging nichts mehr.

Die Halbzeitansprache von Trainer Sebastian Gropp war deshalb insgesamt recht spaßbefreit. Gropp machte deutlich, dass mit dieser Leistung kein Blumentopf zu gewinnen sein wird.

Das Team nahm sich seine Worte zu Herzen und spielte auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nach vorne. Walid Merzai und Jonas Ried scheiterten allerdings, und wie schon in Halbzeit eins klingelte es dann auf der anderen Seite. Nach einem langen Ball schob Rico Seidel zum 2:0 ein (61.).

Ein herber Dämpfer, doch unsere Mannschaft steckte nicht auf - im Gegenteil: nur zwei Minuten später knallte André Abalhid den Ball unter die Latte und weckte wieder Hoffnung auf Seiten der Roßdorfer. Das Comeback war perfekt, als erneut Abalhid in der 72. Minute den Gäste-Keeper umkurvte und zum Ausgleich traf.

Roßdorf war jetzt am Drücker: es wurde weiter munter nach vorne gespielt, und in der 85. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeter-Punkt. Nach einem Schuss Abalhids gab es eine ähnliche Handspiel-Situation wie tags zuvor beim Revierderby Dortmund gegen Schalke.

Der prompt hinzugezogene Sky-Schiedsrichter-Experte Dr. Markus Merk hatte ein schnelles Urteil parat: "Wenn man das pfeift, dann muss man dazu übergehen, jedes Handspiel zu pfeifen. Und damit würde man den Fußball zerstören." Doch weil es in der Kreisliga keinen Videobeweis gibt, blieb es bei Elfmeter.

Mark Nemet war all das herzlich egal. Als Ehrenmann lehnte er das Bestechungangebot eines TSV-Abwehrspielers ("Wenn du verschießt, gibt's 30 Liter Freibier") ab und verwandelte souverän zum 3:2-Siegtreffer. In der kommenden Woche hat unsere Mannschaft das viertletzte Spiel in dieser Saison. Es geht auswärts zum VfB Wetter II. #superRSV

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